Das Geheimnis des Mentalen Trainings

Mentales Trainings ist ein stumpfes Messer?

Diesen Artikel schreiben wir, weil wir mit den Aussagen von vielen Personal Trainern und Sporttrainern konfrontiert sind, dass sie ihren Klienten bzw. Sportler ganzheitlich – also auch bei emotionalen Problemen (Versagensängste, Wutausbrüche, chronische und akute Stresszustände, Depressionen, Neid usw.) – helfen können, da sie, wie sie sagen, eine Ausbildung als „Mental Trainer“ abgeschlossen haben. Aber auch aus ganz aktuellem Anlass, da unsere Fußball Nationalmannschaft ihr Auftaktspiel gegen Mexiko verloren hat und nun unter großem Leistungsdruck steht. Toni Kroos, Superstar bei Real Madrid und Führungsspieler DER MANNSCHAFT, sagt: „Man wird nicht Weltmeister, weil man sich als Weltmeister fühlt!“ – und das ist auch unsere Hypothese: Es reicht nicht aus, sich etwas vorzustellen, es sich zu suggerieren und daran zu glauben! Der Glaube allein ist ein zahnloser Tiger!

Vorstellungskraft soll ausreichen

Bei der Beschäftigung mit der Frage, was Sporttrainer in einer Ausbildung zum Mentaltrainer lernen, entdeckten wir, dass die Ausbildungsinhalte zum größten Teil nicht auf wissenschaftlichen Fakten, sondern eher auf der Annahme basieren, dass Sportler, aber auch Schüler, Studenten und Sekretärinnen, hemmende emotionale Zustände allein durch ihre Vorstellungskraft überwinden können.

Als Vertreter des Kognitiven Ansatzes in Sport, Beruf und Alltag möchten wir den „mentalen“ Ansatz in diesem Artikel kritisch betrachten, und die Sichtweise des Kognitiven Ansatzes vorstellen. Dies bedeutet aber nicht, dass wir andere Ansätze pauschal abwerten und verwerfen, sondern dass wir vor allem auf die Stärken und Schwächen des Mentalen Trainings hinweisen möchten. Es ist uns wichtig die Leser darauf aufmerksam zu machen, dass Mentales Training die Versprechungen, emotionale Blockaden durch Vorstellungsübungen zu beseitigen, nicht einhalten kann.

Mentales Training ein Allheilmittel?

Die Vertreter des Mentalen Trainings versprechen denjenigen, die es anwenden, sich von unnötigem Stress zu befreien, Versagensängste zu überwinden und unter enormem Druck die besten Leistungen im Sport, bei der Rehabilitation und in der Arbeit abzurufen. Mentales Training benutzt als psychologisches Verfahren Vorstellungen, um Handlungsabläufe vorab durchzuspielen. Das soll dabei helfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, damit der Ernstfall ein Erfolg wird (Klappentext des Buches „Mentales Training“; Jan Mayer und Hans-Dieter Hermann).

Mit anderen Worten würde dies bedeuten, dass je häufiger jemand sich einen bestimmten, bereits eingeübten sensomotorischen Ablauf vorstellt, desto geringer sei die Wahrscheinlichkeit, dass diese Person emotional blockiert wird oder, dass diese Person sich dadurch von ihren bereits vorhandenen emotionalen Blockaden befreit. Wenn dem so wäre, dürften Spitzensportler keine emotionalen Blockaden mehr haben, weil sie ihre sensomotorischen Abläufe bereits bis zum Automatismus eingeübt haben. Trotzdem passiert es immer wieder, dass Sportler in den Wettkämpfen beim Versuch ihre höchste Leistungsfähigkeit abzurufen, versagen!

Wenn es um die Wurst geht, versage ich!

Beispielsweise behauptet David Goldberg im Spiegel-Online Artikel über Mentales Training vom 07.08.2017 (http://m.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/a-1161422.html): „Oft sind es ehemalige Misserfolge, die Selbstzweifel bewirken. Sie rufen eine Angst hervor, dass sich die Niederlage wiederholen könnte. Im Unterbewusstsein arbeiten Bilder und Glaubenssätze wie: ‚Im Training bin ich immer der Beste, aber wenn es um die Wurst geht, versage ich.”

Wie entstehen Ängste?

Die Aussage, dass Misserfolge und Selbstzweifel Ängste hervorrufen, entspricht nicht der Wahrheit. Ängste entstehen durch zwei Mechanismen:
1. Durch eine akute körperliche und geistige Bedrohung oder
2. durch die Annahme (also Gedanken), dass irgendetwas bedrohlich sein könnte.

Im ersten Fall handelt es sich um eine objektive und im zweiten um eine angenommene Gefahr. Aufgrund dessen, lässt sich Schlussfolgern, dass weder Misserfolge noch Selbstzweifel die Angst verursachen können. Misserfolge in der Vergangenheit hat wahrscheinlich schon jeder Mensch in seinem Leben erlebt und sie sind als Erinnerungen im Gedächtnis gespeichert.

Angst wird durch die Gedanken ausgelöst

Wenn die ehemaligen Misserfolge in der Lage wären, Angst zu verursachen, dann müsste jeder Mensch ständig diese Angst verspüren. In Wahrheit wird die Angst nur durch die Gedanken ausgelöst, mit denen der Betroffene negative Konsequenz antizipiert, die ihn entweder direkt oder indirekt bedrohen. „Was, wenn ich wieder verliere oder eine schlechte Leistung zeige? Dann werden sich meine Sponsoren abwenden, ich werde meinen Platz in der Mannschaft verlieren, ich werde in der Versenkung verschwinden, ich werde unter der Brücke landen und als ewiger Versager in die Geschichte eingehen…!“.

Die Selbstzweifel sind die Hauptzutat für eine Depression und sie haben auf die Angst keine ursächliche Auswirkung. Sie können höchstens die eingefahrenen angstproduzierenden Denkmuster auslösen. Ein Beispiel dafür wäre, dass jemand, der voller Selbstzweifel ist, Angst davor bekommt, sich von diesen Selbstzweifeln nie befreien zu können und dass diese Lebensperspektive schrecklich wäre.

Gibt es ein „Unterbewusstsein“?

Der Begriff „Unterbewusstsein“, den Daniel Goldberg im oben zitierten Text verwendet, ist ein sehr suspekter Begriff. Suspekt deshalb, weil er in sich die Bedeutung enthält, dass es einen Teil im Geist geben soll, dessen man sich nicht bewusst ist, der sich aber trotzdem hemmend auf diesen Geist auswirkt. Es ist offensichtlich, dass es nicht-bewusste Vorgänge im menschlichen Körper gibt, aufgrund dessen zu behaupten, dass es auch „unter-bewusste“ Inhalte gibt, ist eine unlogische Verallgemeinerung. Denn, wenn es diesen unterbewussten Teil geben würde, wäre er für die betroffene Person unzugänglich, weil er sich außerhalb des Bewusstseins befände. Wenn jemand behauptet, dass er die unterbewussten Inhalte der betroffenen Person zugänglich machen kann, dann müsste er beweisen können, dass diese Inhalte vorher tatsächlich im Unterbewusstsein waren, und nicht in diesem Augenblick, im Bewusstsein der betroffenen Person entstanden sind.

Die wahre Ursache für die verringerte Leistungsfähigkeit

Gegen die Annahme, dass es ein Unterbewusstsein gibt, sprechen unzählige Forschungsergebnisse, die der sogenannten Evidenz basierten Psychotherapie zugrunde liegen. Freud hat den Begriff „das Unbewusste“ in die medizinische Psychotherapie eingeführt. Im Laufe der Zeit wurde dieser Begriff laienhaft durch „das Unterbewusstsein“ ersetzt. Freud dachte bei dem Begriff vor allem an die automatischen Abläufe, Bedürfnisse und Instinkte beim Menschen. Diesen Automatismen, Bedürfnissen und Instinkten kann sich ein gesunder Mensch wohl bewusstwerden. Sie sind bei allen Menschen vorhanden, sind aber nicht die Ursache der emotionalen Störungen (Angst, Ärger, Wut, Hass, Neid usw.). Wenn sich eine Person ihrer Automatismen, Bedürfnisse und Instinkte bewusstwird, und anfängt, dysfunktional darüber zu denken, beginnt sie, sich daran zu stören. Dieser Vorgang ist die Ursache für die Leistungsblockade bzw. für verringerte Leistungsfähigkeit.

Die augenblicklichen Gedanken sind im Fokus

Es ist also eindeutig, dass weder unbewusste noch angeblich unterbewusste Vorgänge und Inhalte für das sportliche (oder schulische, berufliche etc.) Versagen verantwortlich sein können. Nur die augenblicklichen Gedanken, die der Hemmung unmittelbar vorausgehen, verringern die Leistungsfähigkeit und lösen die ungesunden emotionalen Zustände aus. Im oben angegebenen Zitat, behauptet Daniel Goldberg, dass jemand unterbewusst denken kann „Im Training bin ich immer der Beste, aber wenn es um die Wurst geht, versage ich.“ Dieser Gedanke ist eindeutig ein bewusster Gedanke und diese falsche Behauptung, es wäre ein unterbewusster, ist eine irreführende Indoktrinierung des Sportlers. Darüber hinaus enthält dieser Gedanke „Im Training bin ich immer der Beste…“ noch ein weiteres Paradoxon, denn, stellen wir uns vor, dass es sich um einen deutschen Langstreckenläufer handelt, der in seiner Trainingsgruppe immer der Beste ist, dann schlagen wir ihm vor, sich ein paar Kenianer in seine Trainingsgruppe einzuladen, dann hätte sich auch dieses Problem gelöst.

Woher „Mentales Training“ kommt

Die Herkunft des Begriffes „Mentales Training“ datiert aus den Zeiten von Emil Coue, der den Begriff Autosuggestion in die Behandlung gewisser psychischer Störungen eingeführt hatte. Emil Coue war ein Vorgänger von Sigmund Freud, der die Psychoanalyse gegründet hat. Die Psychoanalyse bildete das erste medizinische Modell in der Psychotherapie. Davor wurden nur Hypnose und Suggestionen als therapeutische Interventionen angewandt. Aus der Psychoanalyse entwickelten unterschiedliche Therapeuten weitere therapeutische Behandlungsansätze. Diese sind:

  1.  Transaktionsanalyse (Eric Berne)
  2. Gestalttherapie (Fritz Perls)
  3. Körperzentrierte Therapie (Wilhelm Reich)
  4. Gesprächstherapie (Karl Rogers)
  5. Familientherapie (Systemische Therapie nach Nathan Ackermann inkl. Familienaufstellungen nach Bert Hellinger)

Darüber hinaus entstanden in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts NLP (Neurolinguistisches Programmieren – gegründet von Richard Bendler und John Grinder), Verhaltenstherapie (Joseph Wolpe und Kurt Meichenbaum), Positive Psychotherapie (Nossrat Peseschkian), Positives Denken (Ralph Waldo Emerson) und Transpersonale Psychologie und Psychotherapie (Ken Wilber). Im Rahmen der genannten Schulen gibt es viele Subschulen und weitere Untergliederungen. Das Mentale Training kann auf jedem der oben genannten Ansätze basieren. Dabei soll vor allem die „Mentale Stärke“ des Klienten erhöht werden.

Was versteht man unter dem Begriff „Mentale Stärke“?

Dieser Begriff wurde im Rahmen der Motivationspsychologie vor allem im Sport eingeführt. Er hat keine wissenschaftlichen Grundlagen. Nachträglich wurden dem Begriff „Mentale Stärke“ die emotionale Stabilität einerseits und die emotionale Widerstandsfähigkeit (Resilienz oder hohe Frustrationstoleranz) andererseits zugeordnet. Der Begriff ist daher unklar und doppelsinnig und bei der Verwendung des Begriffs weiß niemand so recht, was damit gemeint ist und damit bewirkt werden sollte. Der Begriff „Mentales Training“ ist genauso unklar, weil man nie weiß, auf welche der oben genannten Schulen sich der Anwender bezieht. Dazu kommt noch die Tatsache, dass keine dieser Schulen die angedachten Effekte annähernd erzielen kann, da sie im Rahmen einer psychotherapeutischen Behandlung sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, um die therapeutischen Effekte bei den Patienten zu erzielen. In der Regel sind die Patienten der oben genannten Schulen häufig zwischen zwei bis zehn Jahre in Behandlung.

Blitzhafte Interventionen sollen helfen

Wenn durch das „Mentale Training“ ein Sportler in einem Wettkampf seine Leistungsfähigkeit durch eine „blitzhafte“ Intervention auf das höchste Niveau (oder sogar darüber hinaus) bringen sollte, dann ist es äußerst unwahrscheinlich, dass die leistungshemmenden Faktoren durch diese Intervention beseitigt werden, besonders dann, wenn man weiß, dass für die Beseitigung dieser Faktoren einige Jahre der Psychotherapie im Rahmen oben genannter Schulen notwendig sind.

Im Kern besteht das Mentale Training also darin, dass beispielsweise Sportler (oder Schüler, oder Manager) mit gewissen Suggestionen (z.B. „Ich bin der Beste!“ oder „Ich bin ruhig und souverän!“) ihre mentale Stärke erhöhen und durch Entspannungs- und Selbsthypnosetechniken sich von hemmenden Faktoren (z.B. Ärger oder Angst) befreien sollen. Die Schwäche des Mentalen Trainings zeigt sich vor allem dadurch, dass derjenige, der die Methode anwendet, die Fakten ignoriert und sich dadurch selbst belügt und betrügt. Beispiel: Jemand ist vor einem Wettkampf nervös und ängstlich, weil er die Angst hat, zu versagen.

„Ich bin ganz ruhig und habe keine Angst.“

Mit der Aussage „Ich bin ganz ruhig und habe keine Angst.“ versucht er sich zu beruhigen und sich von seiner Angst zu befreien. In diesem Fall ist es eindeutig, dass derjenige, der sich suggeriert, keine Angst zu haben, obwohl er gleichzeitig unter der Angst leidet, sich in die eigene Tasche lügt. Die Folge besteht meistens darin, dass die Angst stärker wird und die innere Unruhe wächst, weil die Möglichkeit zu versagen allein durch eine Suggestion nicht verschwindet. Dadurch hemmt sich höchstens seine Leistungsfähigkeit weiter. Dies geschieht unter anderem deshalb, weil Autosuggestionen prinzipiell drei unterschiedliche Auswirkungen bei den Menschen hervorrufen können, wobei man im Vorhinein nicht sagen kann, welcher dieser Effekte bei wem zustande kommen wird:

  1. Die Suggestionen bewirken den suggerierten Effekt.
  2. Die Suggestionen bewirken das Gegenteil zum suggerierten Effekt.
  3. Die Suggestionen bewirken gar nichts.

Je kritischer eine Situation für den Sportler ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass seine Suggestion das Gegenteil hervorruft, weil er sich in der kritischen Wettkampfsituation unter Zeit- und Leistungsdruck, und damit im Stress, befindet. Deshalb ist es unwahrscheinlich, dass ein Sportler das Mentale Training in einer Wettkampfsituation erfolgreich anwendet, weil eine bildhafte Vorstellung zeitaufwendig ist und viele geistige Ressourcen benötigt.

Das Phänomen der Trainingsweltmeister

Auch diejenigen die als Trainingsweltmeister bekannt sind, versagen gerade dann, wenn sie unter Druck kommen, obwohl sie im Training ihre Leistung häufig reproduzieren können – weil sie im Training gerade nicht unter diesem stressigen Druck leiden. Natürlich können die Vertreter des Mentalen Trainings behaupten, dass sich die Sportler auf eine Höchstleistung vorbereiten, in dem sie sich die Abläufe der Wettkampfsituation im Voraus vorstellen, das Problem dabei ist aber, dass es unmöglich ist, im Vorhinein zu wissen, ob die Vorstellungsübung den Sportler im Ernstfall tatsächlich von seiner Versagensangst befreit, ob die Angst verstärkt wird oder ob sie unberührt stehen bleibt.

Jeder müsste der Beste sein!

Wenn es letztendlich möglich wäre, durch das Mentale Training der Beste zu werden, dann wäre jeder Sportler, der sich etwas vorstellen kann, in seiner Disziplin der Beste! Malcom Gladwell und Mathew Syed behaupten, dass für das Meistern einer komplexen Disziplin mindesten 10.000 Stunden der gezielten Übung notwendig sind und dies lässt sich durch Mentales Training nicht verkürzen.

Mentales Training ist für das Einüben sensomotorischer Vorgänge nützlich und hilft dabei, wichtige Vorgänge im Wettkampf zu automatisieren. Es kann aber nicht helfen, die Angst und andere hemmende Gefühle so unterdrücken bzw. zu neutralisieren, dass der Sportler sich endgültig davon befreit und im Wettkampf immer seine beste Leistung bringt. Sobald im Wettkampf ein unvorhersehbarer Reiz auf den Sportler zukommt, reagiert dieser entweder mit Neugierde oder mit Angst vor dem Unbekannten. Beides verursacht ein erhöhtes Stressniveau, was wiederum den nächsten Fehler wahrscheinlicher macht.

Wie ginge es eventuell besser?

Im Gegensatz dazu, haben die Gründer des Kognitiven Ansatzes (Albert Ellis und Aaron Beck) festgestellt, dass die oben angegebenen psychologischen Schulen und Denkrichtungen ineffizient sind und im besten Fall häufig nur eine palliative Wirkung erzielen. Zu Beginn haben sich zwei unterschiedliche kognitive Schulen gebildet: Die Rational-Emotive Verhaltenstherapie (Ellis) und die Kognitive Therapie (Beck), die sich seit 2016 zur RE&KVT (Rational-Emotive und Kognitive Verhaltenstherapie) vereinigt haben.

Bedingungslose Akzeptanz der hemmenden Gefühle

Laut diesem Ansatz ist eine notwendige Voraussetzung für das Abrufen einer bestimmten Leistung in einer kritischen Situation, die bedingungslose Akzeptanz der eventuell entstandenen hemmenden Gefühle, anstatt sie zu verdrängen oder durch Mentales Training neutralisieren oder betäuben zu wollen. Bereits 1972 haben Rescorla und Kamier bewiesen, dass jeder Mensch nur über eine begrenzte Aufmerksamkeit verfügt. Wenn diese Aufmerksamkeit zu einem Teil für die Kontrolle der leistungshemmenden Gefühle verwendet werden muss, dann bleibt nur noch ein reduzierter Teil dieser begrenzten Aufmerksamkeit für die Erledigung der beabsichtigten Leistung übrig. Deshalb ist es empfehlenswert, die entstandenen hemmenden Gefühle als notwendige Gegebenheiten in einer Wettkampfsituation zu akzeptieren, anstatt dagegen vorzugehen. Die bedingungslose Akzeptanz der Angst führt zu einem paradoxen Ergebnis: der Sportler beruhigt sich von allein. Dann erst ist es ihm möglich, seine hemmende Angst in Mut zu verwandeln.

Wie diese Verwandlung möglich und wie aus dem stumpfen Messer des „Mentalen Trainings“ ein Skalpell gemacht werden kann, lernen Trainer in unserer Ausbildung zum Cognitive Coach for Sports. Das verstehen wir unter Mentalem Training 2.0.

Persönlich. Weiterkommen.