Wieso arbeite ich als Coach oder Berater? Wie komme ich dazu?

Als Personal Trainer habe ich vor ca. 20 Jahren begonnen, mit Menschen zu arbeiten. Ich habe versucht, mich selbst, meine Kunden und Sportler persönlich weiterzuentwickeln. Dabei dachte ich ursprünglich (also als junger Trainer), wenn der Körper stark wird, wird auch der Geist stark und die „Seele“ ruhig. Diesem Irrtum bin ich viele Jahre nach- bzw. hintergelaufen. Sprichwörtlich.

Leistung per se, war, und ist auch heute noch nicht der Schlüssel zum Glück.

Über hartes Training und körperliche Leistung habe ich versucht, zuerst mich selbst und dann meine Kunden „glücklich“ zu machen. Dabei habe ich bemerkt, dass ich, obwohl ich Deutscher Meister und extrem leistungsfähig war, unglücklich „geblieben“ bin. Leistung per se, war, und ist auch heute noch nicht der Schlüssel zum Glück.
Diese „innere Traurigkeit“ und „Leerheit“ habe ich bei den meisten meiner Kunden bemerkt. Die Suche nach innerer Ruhe und Zufriedenheit treibt die meisten an. Und dabei führt der erste, vielleicht intuitive Weg, bei vielen über Leistung.

Leiste, dann wirst Du glücklich, lautet das Mantra unserer Leistungsgesellschaft.

Leiste, dann bist Du jemand. In dieser Falle hocken viele, vor allem viele, auch sehr erfolgreiche Menschen. Diese Sehnsucht nach innerer Freiheit und Zufriedenheit, nach Ruhe vor sich selbst und den eigenen Gedanken, hat mich vorangetrieben und mich studieren lassen. Ich wollte einfach nicht glauben, dass ich der einzige Mensch mit diesen „irren“ und zweiflerischen Gedanken bin. Dabei bin ich in viele Sackgassen gerannt und habe „viele Steine umgedreht“, um den Schlüssel zum inneren Wohlbefinden zu finden.

Milenko Vlajkov, mein Mentor

Glücklicherweise bin ich eines Tages auf Milenko Vlajkov gestoßen, der mich mit seiner Art und seinem Wissen angesteckt hat und mir den Kognitiven Ansatz von Albert Ellis erklärt und beigebracht hat. Die Kernaussage dieses Ansatzes lautet: Wir leiden nicht unter den Dingen, den Umständen, den anderen Menschen, unserer Vergangenheit oder unserer Zukunft, sondern deshalb, weil wir über diese Dinge, die Umstände, die Menschen, unsere Vergangenheit und/oder Zukunft nachdenken bzw. grübeln. Das bedeutet, der Schlüssel zu innerer Ruhe und Gelassenheit liegt in unserem Gehirn, in unseren Gedanken und Einstellungen. Denn nur diese Gedanken erzeugen unsere Gefühle – angenehme und unangenehme, positive und negative.

Der Schlüssel liegt im eigenen Gehirn

Darüber wollte ich alles wissen! Wenn der Schlüssel in meinem eigenen Gehirn zu finden wäre, dann könnte ich mir ja doch helfen – diesen Gedanken habe ich nie wieder losgelassen. Seit fast 10 Jahren beschäftige ich mich nun mit der Frage, ob das wahr oder falsch ist? Habe ich es in der Hand oder bin ich das Opfer meines eigenen Lebens, meiner Umstände und meiner Vergangenheit?

Bin ich das Opfer meines eigenen Lebens?

Ich selbst habe die Frage für mich beantwortet und habe an dieser Antwort keine Zweifel mehr. Ich habe mich in den letzten Jahren immer weiter aus- und fortgebildet, so dass ich im Jahr 2017 den Titel „International Supervisor in RE&CBT“ erhalten habe. Das bedeutet, dass ich eine psychotherapeutische Fachausbildung abgeschlossen und die Lehrberechtigung darin erlangt habe.

Mit meinem „Dr. Holzinger Institut“ verfolge ich, gemeinsam mit meiner Frau Katrin Holzinger und mit Simona und Milenko Vlajkov ein ehrgeiziges Ziel: wir wollen möglichst viele Menschen mit diesem Ansatz in Berührung bringen und in den Bereichen „Therapy, Sports, Business, Life“ Menschen ausbilden und schulen.

Persönlich. Weiterkommen.
Euer Dr. Daniel Holzinger