Katrin Holzinger traf Dr. Kai Gutzeit zum Interview in seiner Arztpraxis in Berlin. Er begann am 21. März 2019 seine Fortbildung zum Therapeut RE&KVT (Coachingausbildung) im Dr. Holzinger Institut.

Kai, warum willst du Menschen dabei helfen, ihre Probleme zu lösen?

Tatsächlich habe ich mit dem kognitiven Ansatz zuerst mal mir selbst geholfen. Dann habe ich gesehen, wie ich damit mein eigenes Leben verbessere. Ich sehe täglich in meinem Beruf als Arzt und auch auf der Straße, dass echt viele Menschen Probleme haben. Und ich habe die Motivation, was dran zu ändern – Schritt für Schritt.

Warum hast du dir für deine Ausbildung das Dr. Holzinger Institut ausgesucht?

Die Psyche spielt bei der Behandlung meiner Patienten oft eine große Rolle und das wurde immer präsenter. Und wenn man die Probleme dann anspricht, kommt es häufig zu einer großen Erleichterung bei den Menschen. Denn das psychische Problem ist doch oft der Teil, an dem es am meisten hakt. Ich habe immer stärker gemerkt, dass mir ein Werkszeug fehlt, um Menschen in dieser Hinsicht besser zu unterstützen und ihnen ganzheitlich helfen zu können. Deshalb hab‘ ich mich dann nach Therapieansätzen und Ausbildungsmöglichkeiten umgeschaut. Über einen Kollegen bin ich dann auf das Dr. Holzinger Institut und den kognitiven Ansatz, der dort gelehrt wird, aufmerksam geworden.

Was ist für dich das Besondere an dieser Ausbildung?

Die Ausbildung hat mir die Einsicht gegeben, wie grundlegend unsere Gedankenmuster auf unsere Emotionen und unser Handeln Einfluss nehmen. Ich sehe den kognitiven Ansatz als Ergänzung zu meinem medizinischen Ansatz. Ich bringe den Menschen bei, wie sie selber die Kontrolle über ihre Gesundheit erlangen, ihre gesundheitlichen Probleme lösen und ihre Gesundheit erhalten. Da passt der kognitive Ansatz wie die Faust aufs Auge: Wir geben den Menschen mit dem kognitiven Ansatz ein Werkzeug an die Hand, um selbst emotionale und psychische Probleme zu lösen.

Was hat dich von der Methode der REKVT überzeugt? Warum hast Du die Ausbildung angefangen?

Die große Effizienz der Methode hat mich überzeugt. Die große Wirkung, die diese hat und wie präzise sie auf die Grundlage des Denkens und des Lernens zurückgeht. Wenn man diese Grundlagen beherrscht, läuft vieles besser. Und wenn ein grundlegendes Problem gelöst wird, lösen sich viele nebensächliche Probleme von allein. Das ist meiner Meinung nach die große Stärke dieses Ansatzes.

Wie kann man sich den Unterricht in der Ausbildung vorstellen?

Ich persönlich mag interaktiven Unterricht sehr gerne. Während der Ausbildung wird im Theorieteil auf eine gute Mischung von abwechslungsreichen Methoden geachtet. Vortrag, Gruppenarbeit und unterschiedliche Übungen – da ist von allem was dabei. Und dann steigt man sehr schnell in das praktische Coaching ein, was ich sehr schätze. Auch wenn man da anfangs vielleicht Überwindung braucht, direkt praktisch loszulegen und Menschen zu coachen. Doch gerade das sorgt dafür, dass man einfach sehr viel schneller und besser lernt.

Kannst du uns was über die Ausbilder erzählen?

Milenko, Daniel und Simona sind sehr kompetent, wahnsinnig passioniert und haben einen sehr hohen Qualitätsanspruch. Das Spannende ist, dass jeder Ausbilder seine eigene Persönlichkeit mit reinbringt und damit immer wieder neue Blickwinkel öffnet. Die Atmosphäre im Institut ist sehr persönlich, offen, freundlich und hilfsbereit. Mit den Ausbildern zu lernen ist deutlich effektiver und effizienter als mit einem Buch.

In deiner Ausbildungsgruppe gibt es viele unterschiedliche Qualifikationen und Branchen. Wie erlebst du deine Ausbildungsgruppe und die anderen Teilnehmer?

Ich hatte nicht erwartet, wie breit die Anwendbarkeit des kognitiven Ansatzes ist und wie er offenbar für jedes Berufsbild einen positiven Einfluss mit sich bringt. Die Gruppe ist bunt gemischt, sehr offen und motiviert, mit viel Einsatzbereitschaft und Mut. Wir wachsen jedes Mal ein Stückchen enger zusammen und man erfährt durch die Offenheit und den ständigen Dialog immer mehr voneinander. Dabei lernt man unglaublich viel.

Wendest du das Wissen der Ausbildung bereits aktiv an? Wenn ja, mit welchen Erfahrungen?

Ich achte immer mehr auf meine eigenen Gedanken, nehme einzelne Gedanken auseinander und ersetze sie durch passendere, hilfreichere Gedanken. Es ist spannend, so grundlegend und so gezielt an den eigenen Gedanken zu arbeiten, sie auseinanderzunehmen und zu analysieren. Da sind auch oft Gedanken dabei, die einem auf den ersten Blick gar keine Probleme bereiten, auf den zweiten Blick dann aber schon.

Ich bemerke, dass ich in der Arbeit mit meinen Patienten sehr viel schneller und präziser vorgehen kann. Ich kann sehr viel klarer erkennen, welche Probleme Patienten mit sich herumtragen. Durch die Ausbildung bin ich in der Lage, nicht nur körperliche, sondern auch emotionale Probleme aufzuzeigen und gemeinsam mit meinen Patienten passende Lösungswege dafür zu finden.

Hast Du konkrete Pläne für den Einsatz Deiner neuen Zertifizierung als Therapeut RE&KVT?

Ja, in Berlin herrscht ein großer Psychotherapeutenmangel und der Abschluss der Ausbildung ermöglicht es mir, auch Kassenpatienten zu behandeln. Das ist für mich als junger Privatarzt ein neues Existenzfeld, das sich sehr positiv auf meine Praxis auswirken wird. Ich merke, wie viel mehr Kompetenz mir diese Ausbildung bringt. Davon profitiere ich und auch auf jeden Fall meine Patienten.

Was sagst du jemandem, der sich überlegt, in die Ausbildung zu starten?

Man wird überrascht sein, wie sinnvoll und wirkungsvoll der kognitive Ansatz ist. Es ist echt eine riesige Bereicherung fürs Leben. Also für meins auf jeden Fall.

Herzlichen Dank lieber Kai

 

Für alle anderen die neugierig geworden sind: Alle Infos zur Fortbildung Therapeut RE&KVT bzw. Coaching-Ausbildung findest Du auf unserer Website.

Ab 23. Juli 2020 gibt es die nächste Chance, um selbst Richtung Therapeut RE&KVT oder Cognitive Coach for Business, Sports oder Life oder als Therapeut RE&KVT durchzustarten.

Kontaktiere uns gerne, wenn Du mehr erfahren möchtest oder melde Dich heute noch zum nächsten kostenfreien und unverbindlichen Info-Abend an.